Serverumzug von ORCA AVA (Schnellumzug)
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Serverumzug von ORCA AVA (Schnellumzug)

Der Serverumzug bei einem unserer Kunden stand an und damit auch der Umzug der Ausschreibungssoftware ORCA AVA in der Version 2014.

Der ORCA AVA-Support gibt hierfür eine hilfreiche PDF-Datei zur Hand, die ausführlich die Migration von ORCA AVA 2014 beschreibt. Uns wurde geraten, vor der eigentlichen Datenübernahme auf den neuen Server, die Clients auf die aktuellste Version zu heben. Kein Ding, dachten wir uns. Doch dann fing das große Grübeln an.

Denn die nachfolgenden Schritte waren uns nicht so klar. ORCA AVA ist eine Software, die von einem Masterclient aus in ein Netzlaufwerk des Servers kopiert werden muss. Genauer gesagt: Das, was man in das Netzlaufwerk kopiert, sind nur die Daten. Die Software läuft auf den Clients.

Laut Anleitung hätten wir nun nach dem Update von ORCA AVA die Software wieder deinstallieren müssen.
Dann hätten wir die ORCA-Freigabe auf den neuen Windows Server 2012 kopieren und die Konfigurationsdateien im Datenverzeichnis von ORCA AVA anpassen müssen. Erst dann hätten wir der Anleitung entsprechend die Clients installieren dürfen.

Irgendwie kamen uns die Schritte spanisch vor:

  1. Update von ORCA AVA
  2. ORCA AVA deinstallieren
  3. ORCA AVA installieren

Das sollte nicht der irrsinnige Weg sein, den wir gehen wollten. Der Killerinstinkt war geweckt.

Wir kopierten zunächst nach dem Update von ORCA AVA die Freigabe von dem alten auf den neuen Server.
Dann passten wir die Konfigurationsdateien client.ini und ava.ini an. (Man muss in dem Fall nur den Servernamen ändern).

Dann schauten wir uns einen Client-Rechner genauer an. Um es kurz zu machen, hier die einzelnen Schritte:

  1. Unter HKLM den Registry-Eintrag ändern, der auf den alten Server verweist.
    1. 64bit = [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\ORCA\ORCA AVA]
    2. 32 bit = [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ORCA\ORCA AVA]
  2. Unter „Program Files (x86)“ (64bit) bzw.  „Program Files“ (32bit) müssen die entsprechenden Konfigurationsdateien geändert werden sowie unter ProgramData.

Dann muss man nur noch die ORCA AVA-Verknüpfung auf dem Desktop starten und „BÄÄHM!“ – das Programm öffnet ohne Fehler!

Mit dem Tool PDQ Deploy konnten wir diese Schritte remote auf den Clients ausführen – Vorbereitung dafür wenige Minuten – Remote-Installation wenige Sekunden. Damit konnten wir uns die manuelle Deinstallation und erneute Installation sowie viel, viel Zeit sparen.

Solltet ihr noch Fragen zur ORCA AVA-Servermigration haben, meldet euch einfach bei uns!

Irrsinnige Grüße

Euer René

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Brandheiß

Unser Mailcluster hatte heute früh Schluckauf. Maildienste laufen jetzt wieder normal. #irrsinn #redliner
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